![]() |
|
|||||||||||
![]() |
||||||||||||
|
||||||||||||
|
Rede von Alina Giehl: Früher wären wir nach der Konfirmation als erwachsen angesehen worden, vielleicht wären wir morgen ausgezogen oder hätten geheiratet. Heutzutage haben wir noch eine kleine Schonfrist, wir werden heute zwar richtig in die Kirche aufgenommen, aber ansonsten wird vieles gleich bleiben. Wir werden Montag zwar ein bisschen müde und vielleicht zwei Stunden zu spät zur Schule kommen, dann aber ganz normal weitermachen. Dennoch hat die Konfirmation eine besondere Bedeutung für uns, wir bekräftigen noch einmal unseren Glauben, denn doppelt hält ja bekanntlich besser. Auch wenn wir vielleicht anders glauben, als wir es vor 60 Jahren getan hätten, zum Beispiel erwarten wir keine himmlische Bestrafung, wenn wir nicht jeden Sonntag brav in die Kirche gehen, glauben wir auf unsere Weise ganz fest an Gott, wir beten und denken an. In den letzten einundeinhalb Jahren haben wir uns alle ein bisschen verändert. Wenn wir im Konfirmationsunterricht zumindest den Großteil der Zeit schön zugehört haben, dann wissen wir jetzt mehr über die Hintergründe unserer Kirche. Und ich hoffe wir alle haben auch unser Verhalten ein klein wenig zum Besseren hin verändert, vielleicht sogar ohne es zu merken. |
||||||||||||
![]() |
||||||||||||
![]() |
||||||||||||
![]() |
||||||||||||
![]() |
||||||||||||